Ohrschmuck aus Kork: Filigrane Ohrhänger

Eigentlich bin ich gar nicht so verrückt nach Ohrschmuck, aber: Eines der ersten Kork-Produkte die ich gekauft habe, waren Kork-Ohrhänger. Ich habe sie in Porto in einem sonst eher langweiligen Flughafen-Shop entdeckt und mich direkt verliebt.

 

Sie sind filigran aus Korkstoff geschnitten. An den Schnitträndern ist der Kork dunkler (ich vermute, dass sie mit einem Lasercutter geschnitten sind), was einen schönen Kontrast ergibt. Die Maserung des Korkstoffs ist weiterhin gut zu erkennen und macht jedes Stück ein bisschen einzigartig. Dank des Materials sind sie federleicht und man spürt kaum, dass man sie trägt. Manchmal vergesse ich beinahe, sie abzunehmen bevor ich schlafen gehe! 🙂

Heutzutage trage ich die Ohrringe nicht mehr so oft (sie sind mir ein bisschen zu boho). Aber wenn ich es doch tue, werde ich oft darauf angesprochen.

Einige wunderschöne ähnliche Exemplare findet ihr im etsy-Shop von Casa Gineta aus Portugal und bei Alentejoazul.

Übrigens: Wer sich nicht so gerne mit großen Ohrhängern „behängt“, für den könnten ganz schlichte Ohrstecker mit Korkstoff eine Alternative sein. Die passen eigentlich immer und sind in verschiedenen Farben erhältlich.

Die Alternative: Selbermachen!

Und wenn ihr heute keine Lust habt, Geld auszugeben, hab ich noch eine kleine Überraschung für euch: Hier gibt es eine Anleitung, wie man sich ohne viel handwerkliches Geschick selbst Kork-Hoops basteln kann. Die Farbe und Größe bestimmt ihr selbst! (Falls das jemand ausprobiert, würde ich mich übrigens über einen Kommentar freuen!)

In Kork gekleidet: Avantgarde Fashion

Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich Menschen erkläre, dass Kork durchaus nicht nur was für Hippies und Ökos ist. Neulich bin ich bei Pinterest über ein weiteres Beispiel gestolpert, das das Gegenteil beweist – Kork-Fashion at its best.

 Kork-Fashion Designer-Kork-Kleid

Designer Kork-Kleid Kork-FashionDieses wunderschöne Avantgarde-Kleid wurde von der südafrikanischen Designerin Megan Taljaard entworfen – und zwar in Zusammenarbeit mit einem Korkhersteller, der damit die Vielseitigkeit und Schönheit dieses Materials bewirbt. Gelungen, wie wir finden.

Die schlechten Nachrichten: Das Kleid gibt es nicht zu kaufen; es wurde exklusiv für eine Ausstellung entworfen. Aber wer weiß – vielleicht sehen wir bald mehr Kleidung aus Kork in den Läden.